Archiv für März 2016

Herbert Jacobi                                                                      Ostern   27. 03. 2016

Jacobi1646(at)gmail.com

 

 

 

Per eMail an:  RV(at)ekd.de

Herrn

Ratsvorsitzenden der EKD

Heinrich Bedford-Strohm  – persönlich –

Herrenhäuser Straße 12

30419 Hannover

 

Ist die EKD am ENDE?

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Bedford-Strohm ,

schon seit geraumer Zeit beobachte ich mit großer Sorge die Entwicklung der EKD und ihre offenbar gewordene Abkehr vom Wort Gottes, der Bibel. Man hat den Eindruck, dass diese Entwicklung immer rasanter sich in einer Spirale nach unten zuspitzt, gleich einem alles mitreißenden Abwärtsstrudel.

Im nächsten Jahr schickt sich die Kirche an, den 500sten Jahrestag des Anschlages der 95 Thesen Luthers an die Schlosskirche zu Wittenberg zu feiern, und hat das sog. „Lutherjahr“ ausgerufen. Doch gibt es wirklich einen Grund zum Feiern angesichts  der fatalen Entwicklungen der letzten 10 Jahre innerhalb der evangelischen Kirche? Erlauben Sie mir, dies an Martin Luthers „5 Solas“ deutlich zu machen:

1. Sola Fide (allein der GLAUBE).

Der Glaube speist sich aus der Wahrheit des Wortes Gottes. Wie aber kann ein Glaube „lebendig“ werden, wenn das Glaubensbekenntnis von führenden Theologen als „nicht mehr zeitgemäß“ und „anpassungsbedürftig“ erklärt wird und Wahrheiten, die Jahrhunderte galten, nun über Bord geworfen werden? Mir drehte sich die Seele im Leib herum, als ich hörte, dass selbst die sog. „Reformationsbotschafterin„, Frau Dr. Margot Käßmann, die Jungfrauengeburt Jesu anzweifelt und Joseph als den leiblichen Vater von Jesus bezeichnet. Bitte sagen Sie ihr, sie solle ab sofort das Glaubensbekenntnis nicht mehr her zitieren, es sei denn, sie meine es fortan aufrichtig.

2.Sola Scriptura (allein die SCHRIFT).

„Das WORT sie sollen lassen stah’n…“ das sagte Luther damals seinen Amtskollegen und den Kirchenfürsten. Und ich bin überzeugt, er würde es heute genauso deutlich allen denen ins Stammbuch schreiben, die Gottes Wort von Amts wegen verdrehen verfälschen und „relativieren“ bis hin zu einer sog. „gendergerechten Sprache“. Oder wissen Sie nicht, dass hinter der Genderideologie eine christenfeindliche Ideologie steckt (s. auch www.derGenderwahn.wordpress.com)?  Papst Franziskus nannte sie sogar „dämonisch“!!!  – Nein, das hat nichts mehr mit „Geschlechtergerechtigkeit“ zu tun; das war anfangs vielleicht einmal. Heute geht es um die  „Gleichmacherei“ und die Pervertierung der guten Schöpfungsordnung Gottes. Wussten Sie, dass es schon über 50 Geschlechter (!) geben soll, die man sich selbst aussuchen kann? Und: Welchen Irrtümern ist die EKD denn da auf den Leim gegangen, dass sie sich genötigt sah, ein eigenes „Studienzentrum für Genderfragen“ einzurichten? Dort wird gelehrt, dass „eine Toilettentüre genug sei„, damit „Männlein“ und „Weiblein“ gendergerecht ihre Notdurft verrichten können. Das war Ostern vor 2 Jahren. War das die „neue Osterbotschaft“ der EKD? Wundern Sie sich da noch, wenn weltliche Medien darüber ihren Spott treiben, dazu titeln „Warum diesen Kokolores der Evangelischen Kirche kein Gläubiger braucht“ und weiter resümieren: „Deutsche Amtskirchen stehen vor einem Dilemma: Während immer mehr Menschen auf Sinnsuche gehen, nach Spiritualität geradezu hungern, setzt das Funktionärschristentum auf Anpassung an den Zeitgeist. Das Ergebnis ist Kokolores, den kein Gläubiger braucht.“ (s. FOCUS-Artikel)

3.Solus Christus (allein CHRISTUS).

Während der Islam von der Politik als „nun auch zu Deutschland gehörend“ mit Unterstützung der Medien  proklamiert wird, schickt sich die Kirche an, den Ausverkauf des Erlösungswerkes von Jesus Christus voranzutreiben. Pfarrer, die klare, deutliche Worte im Geiste Martin Luthers und fest auf CHRISTUS gegründet finden (z. B. Olaf Latzel, Jakob Tscharntke u. a.) und dies zum Gegenstand ihrer Verkündigung machen, werden von ihren Berufskollegen mit Unterstützung der Kirchenleitungen bei der Staatsanwaltschaft wegen „Volksverhetzung“ angezeigt. (Bonhoeffer lässt grüßen!) Interessant ist nur, dass diese Pastoren ein „volles Haus“ haben, während andere Pfarrer leer stehende Gotteshäuser Moslems zur Einrichtung einer Moschee anbieten. Hat die im Geiste des Humanismus geprägte und dem Zeitgeist unterworfene „Toleranz-Kirche“ nicht schon längst das „ALLEIN“-Christus durch das „SOWOHL … ALS AUCH“-Christus  ersetzt? Wo bleibt Ihr Zwischenruf gegen diesen Ausverkauf des evangelischen Glaubens? Und wie wollen Sie als Befürworter und Förderer des geplanten Moscheebaues in München und Vorstands-Mitglied des Fördervereins noch das erste Gebot hoch halten: DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER neben mir HABEN? „Bete sie nicht an und dienen ihnen nicht“ sagt doch Gott selber in seinem Wort, oder nicht? Haben Sie das alles vergessen? Fragen Sie doch einfach mal einen Imam, ob Allah einen Sohn hat und ob dieser JESUS CHRISTUS heißt. Die Lüge von einem „gemeinsamen Gott“ dürfte damit schnell entlarvt sein. Ein Moslem wird niemals seinen Glauben verleugnen. Dazu hat er viel zu viel Respekt vor Allah. Sollten wir uns als die an Christus Glaubenden nicht ebenso kompromisslos zu unserem Herrn Jesus Christus stellen, der gesagt hat „Siehe, ich komme bald“?

4.Sola Gratia (allein die GNADE). –

Jesus hat alles gegeben, was er hatte (entäußerte sich selbst), verließ die Gottesherrlichkeit und ließ sein Leben, damit wir – Sie und ich – vor Gott als „gerecht“ angesehen werden können. Deshalb ist die GNADE so wichtig: GOTT LIEBT UNS, OBWOHL ER UNS KENNT! Und ER will nicht, dass auch nur ein Mensch – egal welcher Religionszugehörigkeit – für den Himmel verloren geht und in der Hölle landet. Wo werden diese Wahrheiten heute noch gepredigt? WAHRHEIT ist die eine Seite einer Medaille, deren andere Seite GNADE heißt. Die WAHRHEIT ist: Wir sind alle Sünder (Römer 7, 24 und 25); GNADE ist, dass niemand mehr das Strafgericht Gottes zu fürchten braucht, der durch den Heiligen Geist mit Christus verbunden ist (Römer 8, 1 – 4) . – Aber warum schreibe ich Ihnen das alles, wo sie doch die Schrift studiert haben und bestens Bescheid wissen!

5.Soli Deo Gloria (Gott allein gehört die EHRE). –

Ja, das sollten wir wieder neu entdecken. Paulus warnt uns –  die Christen –  mit folgenden Worten: „Aber obwohl sie Gott kannten, gaben sie ihm nicht die EHRE, die IHM zusteht und dankten ihm nicht. Ihre Gedanken gingen in die Irre, und in ihren unverständigen Herzen wurde es finster. Sie bildeten sich etwas auf ihre Klugheit ein. Aber in Wirklichkeit wurden sie zu Narren. Anstatt den ewigen Gott zu verehren, beteten sie Bilder von sterblichen Menschen, Vögeln, vierfüßigen Tieren und Schlangen an. Darum hat Gott sie ihren Leidenschaften preisgegeben, so dass sie ihre eigenen Körper schänden. Sie beteten an, was Gott geschaffen hat, anstatt ihn selbst als Schöpfer zu ehren – gepriesen sei er für immer und ewig! Und weil sie dadurch die Wahrheit über Gott gegen eine Lüge eintauschten, lieferte ER sie entehrenden Leidenschaften aus. So kam es dahin, dass ihre Frauen den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem Widernatürlichen vertauschten. Und ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen auf und entbrannten in Leidenschaft zueinander. Männer entehrten sich durch den Umgang mit Männern. So werden sie an ihrem eigenen Körper für die Verwirrung ihres Denkens bestraft.“ (Römer 1, 21 ff.) Wird man hier nicht in erschreckender Weise das Wort von Jesus aus Lukas 17, 26 ff. erinnert, als er von der Zeit unmittelbar vor seiner Wiederkunft sprach?

Lieber Herr Bedford-Strohm, Sie sind der höchste Repräsentant der evangelischen Kirche in Deutschland, und Sie tragen damit auch die volle Verantwortung für den Weg, den die Evangelische Kirche in Deutschland geht. Bitte glauben Sie mir: Ich frage mich täglich „Was ist los in Deutschland?“.  Ein solch eklatantes Auseinanderdriften zwischen Kirchenlehre und Wort Gottes  habe ich noch nie erlebt. Und es liegt ganz gewiss nicht am Wort Gottes; es sind die Repräsentanten der großen Kirchen, die mehr und mehr den Boden der Heiligen Schrift verlassen. Hat Gott sich nicht selber in seinem Wort unmissverständlich festgelegt in 3. Mose 18,22 und in 3. Mose 20, 13? Haben Sie nicht Gottes Wort studiert und lehren es gar als Professor der Theologie?  – „Weh denen, die Gutes böse und Böses gut nennen …“ (Jesaja 5,20).

Vielleicht haben Sie es nicht gewusst, aber ich muss es Ihnen heute sagen: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) klärt im Augenblick die Flüchtlinge sexuell auf und macht sie mit unseren sog. „freiheitlichen europäischen Werten“ vertraut. Da geht es um

  1. „normalen Sex“ (schwarzer Mann liegt auf weißer Frau),
  2. Homosexualität (2 schwarze Männer liegen beim Analsex)
  3. Entjungferung von Frauen
  4. Wie kann man sich selbstbefriedigen

usw.

Wenn diese „Anleitung zum Sex“ von den Flüchtlings-Jugendlichen, vor allem aber von den hochstimulierten testosterongesteuerten jungen Moslems im wehrfähigen Alter gelesen werden, müssen sie aufgrund ihrer kulturell geprägten Sexualethik regelrecht durchdrehen und diese „Aufklärung“ als Einladung sehen, sich der nächstmöglichen Gelegenheit zu bedienen, eine „weiße Frau unter sich zu bringen“. Und so ist es ja auch in der Silvesternacht in Köln bereits geschehen. Bleibt zu befürchten, dass es da – leider – noch schlimmer kommen wird. Und die Kirchen machen sich durch ihr Schweigen mitschuldig!

Ich bin der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ sehr dankbar, dass sie dieses Thema aufgegriffen und veröffentlicht hat. Wenn Sie nach „Junge Freiheit Flüchtlinge Sex“ googeln, kommen Sie auf die entsprechende Seite. Als ich es las, dachte ich zunächst an eine Fake-Meldung. Doch es war leider Realität.

Wo bleibt Ihr mahnendes Wort? – Wo ist die Stimme der Kirche? Ich habe sie nicht gehört.

Ich gehe davon aus, dass Sie als Christ das alles nicht gut heißen können. Es zeigt doch, wie weit wir als Gesellschaft vor dem Abgrund stehen und Gottes Gericht regelrecht herauf beschwören.

Ich bin sehr erschrocken über die Halt- und Ziellosigkeit der von der Regierung vertretenen bundesdeutschen Gesellschaftspolitik, die auch von der EKD unterstützt bzw. billigend in Kauf genommen wird.  Es gibt keine Partei mehr, der man vertrauen könnte, außer der AfD, die sich in ihrem Parteiprogramm ganz klar und unmissverständlich für christlich-ethische Werte und gegen die Genderideologie, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder sowie  gegen Abtreibung einsetzt. Solche klaren Worte sind sonst nirgends zu finden, noch nicht einmal bei der Evangelischen Kirche in Deutschland. Und das ist ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Altparteien, die sich in merkelwürdigem Gleichklang über die AfD meinen erheben zu müssen, leider auch die EKD.

Mitverantwortlich für die krasse Fehlentwicklung in Deutschland ist dabei die EKD, der Sie als Ratsvorsitzender vorstehen. Ich bitte Sie, Herr Bedford-Strohm, in Gottes Namen (und das meine ich auch so!) sich für Umkehr und Buße, für einen neuen nationalen Buß-, Gebets- und Versöhnungstag einzusetzen, damit wir nicht in eine neue Katastrophe steuern. Die Bibel sagt: „Wohl dem Volk, dessen GOTT der HERR ist“ (Psalm 33,  12). Das ist nicht Allah, das ist JAHWEH, der Gott der Juden und Christen. Wir haben Gottes Gebote vielfach gebrochen. Gottes Gericht scheint nun unausweichlich. Dennoch gibt es Hoffnung:

„Wenn dann mein Volk, über das mein Name genannt ist,

sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen

und sich von ihren bösen Wegen bekehren,

so will ich vom Himmel her hören

und ihre Sünde vergeben

und ihr Land heilen.

(2. Chronik 7, 14)

 

Wenn wir den geistlichen „turn  arround“ nicht schaffen, befürchte ich in naher Zukunft Schlimmes. – Es gibt so viele warnende Hinweise von prophetisch begabten  Christen, die uns Schlimmes befürchten lassen müssen. Eine davon finden sie auf der Website Segen-fuer-Deutschland.de aus dem Jahr 2007. Der nächste islamische Anschlag in Deutschland ist bereits geplant. Die Sicherheitsbehörden rechnen akut damit. Wenn dann der Ruf „Allahu akbar!“ ertönt, den Sie ja nach Ihrer eigenen Aussage so sehr „lieben“, vielleicht (hoffentlich) öffnet dies dann uns allen dann die Augen und bewirkt die dringend notwendige Umkehr und Buße in Deutschland.

Vielleicht „entlarven“ Sie mich als „Fundamentalist„. Ganz ehrlich: Ja, ich bin einer; denn mein Glaube gründet sich auf das einzige Fundament, das alle Zeiten übersteht: DAS WORT GOTTES, und JESUS CHRISTUS ist der Fels, der ewig bestehen bleibt.

Heute ist Ostern 2016, der höchste Feiertag der Christenheit in Deutschland, der Tag des Triumpfes über Hölle, Tod und Teufel. Bitte kehren Sie um! Laufen Sie nicht länger fremden  Göttern  hinterher! Allah ist nicht der Gott der Bibel! Und: Bringen Sie die EKD wieder „auf Kurs“. Es gibt in ihr so viele Menschen, die aufrichtigen Herzens Gott dienen wollen. Stehen Sie diesen Menschen nicht länger im Weg sondern  nehmen Sie als Oberhirte der Kirche (=Bischof) diese wertvollen Menschen an der Hand und bringen Sie sie zu Jesus Christus, der von sich sagt: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe!“ Diesen Triumpf feiern wir heute! Darf ich in diesem Sinne für Sie beten?

Ich grüße Sie sehr herzlich und erlaube mir, abschließend Dr. Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms zu zitieren:

„HIER STEHE ICH. ICH KANN NICHT ANDERS. GOTT HELFE MIR!“.

Beste Grüße

Herbert Jacobi

PS:

Gerne würde ich nun auch Ihre persönliche Meinung hören.  Ich hoffe, dass dieser Brief Sie erreicht und nicht im Abschirm-Sieb Ihrer Berater hängen bleibt, weshalb ich ihn sowohl in Papierform  als auch per eMail schicke.