Archiv für Januar 2016

Herbert Jacobi
Weinbergstr. 44                                                         Schlüchtern 17. Juni 2015

 

An die Bundeskanzlerin
Frau Dr. Angela Merkel
Bundesregierung
Platz der Republik 1

11011 Berlin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

erinnern Sie sich noch an den 17. Juni? Nein, nicht den Aufstand von 1953; denn Sie sind ja genau 1 Jahr und einen Monat später zur Welt gekommen. Ich meine den vor 7 Jahren. Unter diesem denkwürdigen Datum haben wir „Christen für Deutschland“ eine Initiative gestartet für eine Petition zur Wiedereinführung des Buß- und Bettages als staatlicher Feiertag mit einer Neuausrichtung zur Völkerverständigung und –versöhnung.

Warum haben wir diese Initiative gestartet? Unter anderem lag dem eine prophetische Warnung von Cindy Jacobs*1) zugrunde: „Geht zur Kanzlerin und sagt: Wir wollen den Buß- und Bettag wieder zurück haben!“ und an anderer Stelle heißt es: „Der Herr sagt, der Feind steht an eurem Tor. Es ist Zeit, aufzuwachen. Der Islam steht an euren Toren. Es ist Zeit, aufzuwachen. Und denkt nicht, der Islam hätte keinen Plan für dieses Land. Denkt nicht, dass die Terroristen keinen Plan für dieses Land hätten. Und der Herr sagt, ich komme, um Deutschland zu erschüttern. Ich komme, um die wirtschaftlichen Strukturen zu erschüttern. Und der Gott des Mammons wird niedergebracht. Ich dulde keine anderen Götter neben mir, spricht der Herr. Und der Herr sagt, kehrt zu mir zurück mit Gebet und Fasten.“. Wenige Monate später – im September 2008 – kam ja dann der wirtschaftliche Zusammenbruch im Bankensektor.

Diese Initiative ist – leider – von den politisch Verantwortlichen in unserem Land nicht ernst genommen worden. Und dann könnte sich die folgende Warnung sehr bald erfüllen, die in dieser „Prophetie für Deutschland“ zu lesen ist: „Aber Satan hat einen Plan! Und wenn ihr die Revolution von 68 nicht umkehrt, dann wird ein Tag der Finsternis über diese Nation kommen. Und es wird ein Tag sein, an solch einen Tag wollt ihr gar nicht denken.“

Man kann darüber denken wie man will. Ich nehme diese Warnung sehr ernst. Wir hatten als Volk 7 Jahre Zeit zur Umkehr und Buße. Und diejenigen, die dazu aufrufen, werden in der Zwischenzeit als „fromme Spinner“ abqualifiziert und als „Fundamentalisten“ beschimpft. Aber was ist schon dabei, wenn Christen sich auf das einzige Fundament stellen, das in den Wirren dieser Zeit zählt: Die Bibel als das absolut zuverlässige Wort Gottes und die „Zeitung von morgen“; denn das prophetische Wort trägt und hat Kraft. Da bin ich gerne bereit, mich als „Fundamentalist“ bezeichnen zu lassen.

*1) Veröffentlicht unter:
http://segen-fuer-deutschland.de/3-prophetie-ueber-deutschland/3-1-prophetie-von-cindy-jacobs/
Wir sog. „Fundamentalisten“ beten, dass unser Volk wieder zurückkehrt zum Fundament und den Wurzeln unserer Demokratie, um das zu leben, was in der Präambel zu unserem Grundgesetz steht: „Im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen…“. Dazu ist es notwendig, Fehlentwicklungen beim Namen zu nennen, als da wären:

  •  „Gender-Ideologisierung“ mit dem Ziel der sozialistischen Umpolung unserer Gesellschaft
  • „Islamisierung“ unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit
  • Asylmissbrauch durch überwiegend muslimische Wirtschaftsflüchtlinge (Kriegsflüchtlingen zu helfen, ist Menschenrecht und –pflicht!)
  • Zerstörung des grundgesetzlich verankerten Familienbildes durch „Ehe für Alle“
  • Faktische Legalisierung der Abtreibung, bisher ca. 8 Mio Kinder allein in Deutschland, die uns jetzt als „Arbeitskräfte“ fehlen und die wir jetzt verzweifelt von außen importieren.
  • Heimliche Umstrukturierung der Nato von einem anfänglich reinen Verteidigungsbündnis zu einer gefährlichen Angreiftruppe (Ukraine)
  • Stigmatisierung der Bürger, die für Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit auf die Straße gehen (Demo für Alle, PEGIDA, usw.) und dafür von der Politik mit Unverständnis und Ignoranz „abgestraft“ werden.
  • Staatliche Unterstützung der mittlerweile gemeingefährlich gewordenen Antifa-Bewegung mit ihren zahlreichen politisch motivierten Straftaten.

Alle diese Dinge machen uns große Not. Natürlich beten wir für Sie und die Verantwortlichen in unserem Land. Aber es muss auch eine Veränderung gewollt sein und passieren, und wenn die nicht kommt, dann befürchte ich einen „Tag, an den wir lieber nicht denken sollten“ (s. o.). Aufgrund der jüngsten politischen Fehlentwicklungen befürchte ich, dass dieser Tag bereits im Kalender festgeschrieben ist, dass es noch in diesem Jahr passieren könnte, vielleicht im September, vielleicht am 13. 09. oder 13. 11. 2015? *) Wer das Buch „Der Vorbote“ gelesen hat, wird mir vielleicht sogar zustimmen. Es klingt wie reine Spekulation. Aber wenn es denn tatsächlich zutrifft, dann dürfen Sie sicher sein, dass das zum Gerichtshandeln Gottes gehört, der will, dass wir umkehren von unseren verkehrten Wegen und Buße tun. Ob das dann wirklich passiert? Ob es dann zu einem echten Buß- und Gebetstag führt anstatt zu dem bisherigen inhaltslos gewordenen „Bus- und Betttag“? Ich weiß es nicht. Eines weiß ich dann aber: Dass Gott mich autorisiert hatte, Ihnen heute diesen Brief zu schreiben.

In diesem Sinne grüße ich Sie
sehr herzlich
Ihre „CHRISTEN FÜR DEUTSCHLAND“
Internet: www.segen-fuer-deutschland.de

(Herbert Jacobi)

*) Anmerkung:
Am 13. 9. musste die Grenzöffnung wieder zurückgenommen werden undam 13. 11. war der Anschlag von Paris