E-Mail verfasst am 18. Juni 2011:

Sehr geehrter Herr Präses Schneider,

wie in dem christlichen Medienportal „medrum“ zu lesen ist, soll am 24. Juni in Berlin ein „Eröffnungsgottesdienst“ für den CSD.(früher Loveparade) stattfinden zu dem die evangelische Kirche in Zusammenarbeit mit dem LSVD einlädt. Am nächsten Tag dann wird vermutlich das große „Sodom- und Gomorrah-Fest“ in Berlin stattfinden und erstmals unter dem „Segen der evangelischen Kirche“ werden dann vermutlich wieder kopulierende Männer vor laufenden Kameras das „Fest der freien Liebe“ „fröhlich und ausgelassen“ begehen.

Unter der Überschrift „Berliner Christopher Street Day wird von der Evangelischen Kirche in Union mit dem LSVD durch einen festlichen Gottesdienst eingeläutet“ können Sie sich entsprechend informieren.

Das heißt im Klartext für die evangelische Kirche: „Wir sprechen Sodom und Gomorrah selig im Namen der Toleranz und dem Mitgefühl für die Leseben und Schwulen! Wir opfern freiwillig und gerne die Wahrheiten des Wortes Gottes dem humanistischen, widergöttlichen luziferischen Zeitgeist“ –  Dass wir schon lange hochgradig gerichtsreif geworden sind, das lässt sich hier unschwer erahnen.

Lieber Herr Präses Schneider, wenn noch einer diese Katastrophe aufhalten kann, dann sind Sie es! Ich bitte Sie sehr herzlich und inständig im Namen unseres dreieinigen Gottes: Machen Sie Ihre ganze geistliche Autorität gegen diese widergöttliche Treiben geltend und verhindern Sie bitte diesen „Segnungs-Gottesdienst“ in Berlin. Das Gericht Gottes über dieser Stadt ist m. E. unausweichlich und das Allerschlimmste daran: Die Kirche macht sich mitschuldig. Es ist für mich unfassbar, dass so eindeutig und eklatant gegen die guten Gebote Gottes im Namen der Kirche verstoßen werden darf.

War das Unglück von Duisburg vor 11 Monaten (am 25. Juli 2010!) anlässlich der Loveparade nicht Warnung genug? Und hat die Kirche draus überhaupt eine Konsequenz gezogen? Ich habe in keiner einzigen Stellungnahme gelesen, dass dieses Unglück mit 19 Todesopfern eine Antwort Gottes auf dieses „Sodom und Gomorrah-Fest“ hätte sein können. Und wer es dennoch gewagt hätte, eine solch „unerhörte Behauptung“ aufzustellen, der wäre in Grund und Boden gestampft worden.

Und war nicht der Hurrikan „Katrina“ im September 2005 ein mehr als deutliches Zeichen des Gerichtshandeln Gottes gegen eine verdorbene Stadt New Orleans? – Was muss Gott sich noch alles einfallen lassen, um eine ethisch und moralisch entgleiste Menschheit zur Vernunft zu bringen?

Ich bin in aufrichtiger und großer Sorge um die Zukunft unserer Gesellschaft und um das „Land der Reformation“. So manches Mal denke ich: „Was würde wohl Martin Luther zu all dem närrischen Treiben seiner Kirche heute sagen?“

Mit „besorgten“ Grüßen

Ihr

Herbert Jacobi

Anmerkung: Keine Reaktion auf diesen Brief!

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