Offener Brief  vom Juli 2011 an die ARD-Sendeanstalten, ZdF u. a.

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

Bei aller Dramatik der Geschehnisse in Norwegen und dem furchtbaren Massaker, das ein durchgedrehter Islamhasser angerichtet hat, darf eines nicht geschehen – und das beobachte ich derzeit mit großer Besorgnis: Es darf nicht soweit kommen, dass berechtigte Kritik an der islamischen Lehre mundtot gemacht wird. Das haben auch die Schriftstellerinnen Necla Kelek und Monika Maron in einem gemeinsamen Interview gegenüber der „Welt“ geäußert (Überschrift: „Die Medien wollen Islamkritik unterbinden!“) . Und genau das geschieht im Augenblick auf breiter Front, vor allem in den öffentlich-rechtlichen Medien. Ja, wir sind tolerant und wollen es auch bleiben, aber wir dürfen nicht vor lauter Toleranz unsere freiheitliche Grundordnung durch den politischen Machtanspruch des Islam aufgeben.

Es darf auch nicht soweit kommen, dass Christen in unserem Land, die ihren Glauben auf die Bibel -ihrem Glaubens-„Fundament“ – gründen, als „christliche Fundamentalisten“ mit den islamistischen Fundamentalisten gleichgesetzt werden. Hier sehe ich eine große Verantwortung seitens der öffentlich-rechtlichen Medien; denn es gibt  keine Rechtfertigung zur Gewaltanwendung, die sich auf die Bibel zurückführen lässt. Jesus hat es klar und unzweifelhaft gesagt: „Wer das Schwert nimmt, wird durchs Schwert umkommen“ und „liebt eure Feinde, tut wohl denen, die Euch hassen.“. Am vergangenen Montagabend (vor einer Woche) hat der Chefredakteuer des ZDF – Peter Frey – dies sehr deutlich zum Ausdruck gebracht und gesagt: „Mit Christentum hat Breivik wirklich nichts zu tun“ und weiter: „Breiviks Taten sind ganz einfach Gotteslästerei“.

Wenn Islamisten sich mit ihren Taten auf den Koran berufen, dann tun sie es i. d. R. mit dem Hinweis auf Sure 2, 191, der sich in diesem Vers gegen die „Ungläubigen“ (Christen und Juden!)  richtet: “Und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben;…“ Diesen Satz kann kein Islamgelehrter außer Kraft setzten oder relativieren, weil er eine Anweisung Allahs an seine Nachfolger ist. Die Beurteilung dieser Tatsache, ob der Islam eine friedliche Religion ist, lässt sich leicht an der vergleichenden Frage  festmachen,  nämlich wieviel Kriege Mohammed und wie viel Kriege Jesus geführt hat. Die Lösungsantwort heißt 48 zu 0, wobei Mohammed bei 23 Kriegen selbst Feldherr war und eine Spur des Grauens und Mordens hinterlassen hat. Hier kann ich nur den Islamgelehrten Prof. Dr. Mark A. Gabriel als Autor weiterempfehlen, der aus seiner eigenen Biografie heraus und als Islamwissenschaftler das Buch „Jesus und Mohammed“, „Islam und Terrorismus“ und sein neuestes Buch „Swisslam“ geschrieben hat. Diese Bücher werden von der Presse als „Sensation“ bezeichnet, zumal der Autor an der angesehensten islamischen Universität, der Al Azhar-Universität in Kairo, Islamwissenschaften gelehrt hat. Er war es, der in seinem Unterricht kritische Fragen zuließ, bis es ihm zum Verhängnis wurde.

Die Gefährlichkeit der Islamischen Lehre liegt nicht bei den Muslimen sondern bei der Indoktrination der Muslime durch diese Lehre. Das hat der ehemalige SPD-Bundesinnenminister Schily zum Ausdruck bringen wollen, indem er folgendes sagte:

„Es muss wieder erlaubt sein zu sagen, dass der muslimische     Glaube eine Verirrung ist, ohne dass die Muslime zu körperlicher Gewalt     greifen.“      (Bundesinnenminister Schily bei einer Tagung des SPD-Forums     Ostdeutschland zur Inneren Sicherheit in Dessau Februar 2002)

„Islamismus ist nicht     erst in seinen terroristischen Handlungsformen eine Bedrohung, bereits als     politische Ideologie enthält er eine Kampfansage an universelle     Menschenrechte. Es gilt daher, islamistischen Bestrebungen mit allen     gebotenen staatlichen Mitteln, aber auch mit bürgerschaftlichem Engagement     entgegenzutreten…“ (Otto Schilly,     Bundesminister des Inneren  Texte     zur inneren Sicherheit Dez. 2003)

Um es klar zu sagen: Es geht hier nicht darum, die Muslime in Bausch und Bogen zu verurteilen; denn es sind Menschen, die unseren Respekt verdienen, besonders hinsichtlich der Ernsthaftigkeit, wie sie ihren Glauben leben. Davon können wir hier in Europa uns noch eine ganze Scheibe abschneiden. Vor allem sind es Menschen, die Gott liebt

Wenn in den letzten Tagen  immer wieder in einigen ARD-Sendeanstalten argumentativ die Schuld am Massaker in Norwegen den Islamkritikern angelastet wird- , die ein „Klima von Hass und Gewalt“ geschürt haben, dann greift dies nicht nur viel zu kurz sondern geht an der eigentlichen Ursache vorbei: Dem weltweiten ursächlichen islamistischen Terrorismus. Bezeichnend ist doch, dass zunächst diese grauenvolle Tat einem islamistischen Hintergrund zugeschoben wurde, was ja aufgrund der allgemeinen Erfahrungswerte als zunächst gegeben angenommen werden konnte. Dass es dann doch – und erstmalig – ein „verrückter Europäer“ war, das ist in dieser Diskussion neu.

Wenn z. Zt. von einer Demokratisierung in der arabischen Welt gesprochen wird, dann muss man sich die Grundsatzfrage stellen, wieweit Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist, überhaupt demokratiefähig sind bzw. der Islam mit den Freiheitsidealen der westlichen Welt kompatibel  ist, in der die gelebte und garantierte Religions- und Gewissensfreiheit eine Grundsäule der Gesellschaftsordnung ist. Schauen wir uns doch einmal ganz unvoreingenommen diese Länder an. Sie alle stehen an vorderster Stelle auf dem Weltverfolgungsindex, wo Christen am meisten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Diese Tatsachen müssen endlich auch von unserer – dem Grundgesetz verpflichteten – Presse und den öffentlichen Medien beim Namen genannt werden.

Zum Thema Religionsfreiheit im Islam finden Sie hier eine hochinteressante Fatwa zur Frage des Religionszwangs im Islam, herausgegeben vom Islaminstitut. Sehr aufschlussreich ist auch ein Einblick in eine Islamische Religionsunterrichtsstunde, in der bereits der Keim für Hass und Abneigung gegen alles, was nicht mit dem Islam konform geht, in die Herzen der Schülerinnen und Schüler gesät wird. Das ist unserem westlichen Denken fremd und wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob es nicht langsam an der Zeit ist, diesem Totalitarismus entgegenzutreten (s. auch Zitat von Otto Schily)

Ich bitte Sie um der der Wahrheit und Ihres gesellschaftsplitischen Auftrags und der journalistischen Redlichkeit willen: Berichten Sie nicht mehr länger in schwarz-weiß-malenden Denkkategorien sondern berichten Sie differenziert und wahrhaftig. Die Gefahr ist sehr groß, dass Sie sich durch Ihre einseitig-tendenziöse Berichterstattung ad absurdum führen, sonst kann es passieren, dass wir uns nicht mehr lange unserer journalistischen Freiheiten erfreuen, weil wir uns – ohne es richtig gemerkt zu haben – in vorauseilendem Gehorsam einer religiösen Kultur unterworfen haben, die sich den Weltherrschaftsanspruch auf die Fahnen geschrieben hat.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Jacobi – Weinbergstraße 44 – 36381 Schlüchtern

1 Kommentar zu „Die Medien wollen Islamkritik verhindern“

  • Brack Klaus:

    Habe leider erst heute von diesem offenen Brief erfahren.Ich muß sagen,jedes Wort ist wahr und der Bericht entspricht völlig den Tatsachen in a l l e n Punkten. Dem ist in der Tat nichts hinzu zu fügen. Das ist auch die Meinung tausender Mitbürger auch unter Nichtchristen.
    Es ist sehr zu wünschen, daß die Medien endlich sich den Sand aus den Augen wischen und anfangen klar zu sehen. Unseren Politikern möchte ich Mut machen, sich viel mehr, oder überhaupt ihre Stimme zu erheben, um nicht sehenden Auges in eine düstere Zukunft in Deutschland und darüber hinaus in Europa zu schlittern mit nicht abzusehenden Folgen für unsere Völker und für unsere demokratische Grundordnung.

    Klaus Brack, Lutherstadt Eisleben, 15.08.2011

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